Ägypten & Malta

Ägypten-Tauchreise ab Hurghada auf der Aggressor II: Wracktauchen im Roten Meer, darunter historische und tragische Schiffswracks wie die Salem Express. Intensives Programm, frühe Tauchgänge, gute Organisation und viele neue Begegnungen.

Ägypten & Malta

Zum Ende meines Europabesuches geht es noch nach Ägypten und Malta zum tauchen. In Ägypten auf ein Tauchschiff für eine Woche Wracktauchen und im Anschluß zu meinen lieben Freunden Audrey & Ray nach Malta - auch hier liegt der Fokus auf Wracktauchen. 

Ägypten

Von Düsseldorf geht es mit Condor in 5 Std nach Hurgadah. Hurgadah eine Retortenstadt aus Hotel, Shops und Restaurants. Ich bin einen Tag vorher angereist um bei Flugverspätung oder Streichung das Tauchschiff nicht zu verpassen. Der kurze Besuch in dem Touristenort zeigt auch hier die Auswirkungen der Pandemie. Viele leere Hotels, Bauruinen und überall Renovierungsbedarf von dem Müll der allgegenwärtig ist ganz zu schweigen. Die Resorts dagegen liegen abgeschirmt von dem Ort direkt am Meer und deren Gäste verbringen ihre Tage meist in der Anlage, somit sind mir in dem Ort nur sehr wenige Touristen begegnet. 

Um 15 Uhr geht es auf das Tauchschiff Aggressor 2. Die Kabinen werden bezogen, Papiere geprüft und im Anschluss gibt es das Security Briefing. Ich bin schon 2x mit diesem Veranstalter getaucht und auch hier in Ägypten wird der Standart gehalten. Am Abend sitzt man zum kennenlernen zusammen und tauscht Erfahrungen aus. Lange geht es nicht da der erste Tauchgang für 6:30 geplant ist, heißt Briefing um 6:00

Wecken um 5:30.  Der Fokus dieser Tauchreise liegt auf Wracktauchen. Hier im Norden wo der Suezkanal ins Rote Meer führt findet man die meisten gesunken Schiffe. Einige wurden im 2. Weltkrieg durch die deutsche Luftwaffe versenkt, viele sind jedoch in den frühen 1900 Jahren durch Navigationsfehler auf Riffe aufgelaufen.

Das jüngste Wrack stammt aus 1982.  Salem Express, eine Fähre die total überladen mit 1600 Pilgern in schwerem Wetter gesunken ist. Über 600 Menschen überlebten das Unglück nicht. Lediglich die Frachträume dürfen hier betaucht werden, da die Kabinen als Grabstätte gelten.

Es war eine kurzweilige Woche mit vielen unterschiedlichen Eindrücken bei der ich ebenfalls wieder nette Leute kennengelernt habe.