Port Villa nach Luganville
Nach problemloser Einklarierung folgt der Törn durch Vanuatu: Kräftiger Wind, geschützte Ankerplätze und die Suche nach Dugongs. Am Ende wird die Geduld belohnt – ein unvergessliches Schnorchelerlebnis mit einer ganzen Dugong-Familie.
Nachdem das Dingi gewassert ist fahre ich zum einklarieren in den Hafen. Das passiert schnell und problemlos da alle, Customs, Immigration & Bio Security nahe beieinander liegen.
Zurück auf Serenity gehe ich wieder Anker auf und verlege mich an eine Boje der Stadt-Marina. Im Marina Restaurant treffe ich meine Segelfreunde Roswitha & Walter die schon eine Woche vor mir aus Fiji gestartet sind. Mit noch ein paar anderen Yachties lasse ich den Tag bei einem guten Abendessen ausklingen. Der Plan ist hier nochmals zu proviantieren und dann Richtung mit 3 Stops nach Santo zu segeln. Bis zum 08.09 müssen wir warten um nicht in Starkwind mit 4 mtr Welle zu geraten. Wir starten gemütlich nach dem Frühstück und segeln im Schutz der Insel gen Nord. Die 2 sm die offen nach Süd sind zeigen das wir alles richtig gemacht haben.
Wind immer noch bei 25-30 kt mit einer Welle von 4 mtr.
4 Std und 25 sm später erreichen wir unseren ersten Ankerplatz in der Esana Bay idyllisch umsäumt mit Mangroven.
Am frühen Morgen beim ersten Büchsenlicht (5:20) machen wir uns auf den Weg zur Insel Epi. 10 Std brauchen wir für die 65 sm dank dem Wind mit selten unter 25 kt. Der Anker fällt in der Bucht Lamesh. Hier soll man beim schnorcheln Dugongs beobachten können. Am kommenden Morgen schnorcheln wir 2 Std durch die Bucht, sehen jede Menge Schildkröten jedoch nicht einen Dugong. Auf dem Weg nach Luganville auf der Insel Santo soll es noch einen Spot geben wo wir vielleicht die Tiere finden können. Nach dem Frühstück segeln wir die 24 sm bis zur Gaspard Bay auf der Insel Mulekula. Die Bucht liegt direkt hinter dem Pass mitten in Mangroven. Cooler Ankerplatz. Um nichts dem Zufall zu überlassen haben wir uns einen Guide angagiert der als Dugonflüsterer bekannt ist.
Am folgenden Morgen pünktlich um 9 werden wir von 2 jungen Männern abgeholt.
Der “Flüstere“, Ihr Vater, habe sie genauestens instruiert - Don`t worry -
Mit dem Panga geht es zum Pass und kaum im Wasser können wir 2 Tier kurz beobachten. Wir versuchen noch 2 andere Plätze und werden am letzten belohnt. Fast 1 Std können wir mit den friedlichen Tieren schnorcheln. Eine Familie von ca 10 Tieren mit einem Jungen dabei - Phantastisch -
Die noch verbleibenden 80 sm bis Luganville segeln wir mit einem Nightstop in der Bucht mit dem Namen Port Stanley, nicht wirklich ein Hafen.



